PROJEKTStadtumbau Südlich Bahn in Düren

MUST wurde von dem Ingenieurbüro FISCHER TEAMPLAN beauftragt, die Planungen im Rahmen des Projektes „Stadtumbau südlich Bahn“ in Düren zu unterstützen. Ziel des Projektes ist es, das Quartier südlich des Dürener Hauptbahnhofes durch eine städtebauliche Transformation zu einem Raum für innovative Ideen zu entwickeln, indem der öffentliche Raum zu einem urbanen, multifunktionalen Gefüge mit einer hohen Aufenthaltsqualität umgestaltet wird, bei denen die Themen Mobilität, Klimaanpassung und -schutz und Digitalisierung integriert betrachtet werden. Die Aufgabe von MUST ist es, Gestaltungsempfehlungen für eine klimagerechte und wassersensible Stadt- und Freiraumgestaltung zu erarbeiten. Im Sinne der Schwammstadt sollen innovative Lösungen und Maßnahmen zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung und zur Starkregenvorsorge entwickelt werden.

  • Web Redactie
  • Juli 2022

PROJEKTEmissionsarme Siedlung Willich-Anrath

Emissionsarme Siedlung Willich-Anrath

Im Rahmen der Beauftragung zur Umsetzung der Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ durch die BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW (BEG) hat MUST die Bearbeitung des städtebaulichen Rahmenplans „Emissionsarme Siedlung Anrath“ für die Stadt Willich abgeschlossen. Eine derzeit 5,3 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche nördlich der Klein-Kollenburg-Straße im Stadtteil Anrath wurde auf ihre Entwicklungspotenziale untersucht. Dabei wurden drei mögliche Entwurfsvarianten für das Plangebiet entwickelt. Anhand der Rückmeldungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zu den Varianten hat MUST den endgültigen Rahmenplan erstellt. Dieser wurde am 04.05.2022 vom Planungsausschuss Willich einstimmig beschlossen. Mit Abschluss der „Emissionsarmen Siedlung Anrath“ startet nun die nächste Rahmenplanung für ein weiteres Plangebiet am Bahnhof Anrath.

  • Web Redactie
  • Juni 2022

AKTUELLWillkommen im Team Kathi!

Wir heißen Ekaterina Plekhanova herzlich willkommen in unserem Team! Sie hat ihren Bachelor in Architektur absolviert und studiert derzeit im Master Transforming City Regions mit dem Fokus auf Städtebau an der RWTH Aachen. Seit April 2022 unterstützt sie MUST in den städtebaulichen Projekten.

  • Web Redactie
  • Mai 2022

AKTUELLDoppelt gewonnen!

Straßenraumentwürfe für LesSON gewinnt beim Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“

Wie sehen lebenswerte Quartiere und deren Straßen aus? Und wie kann ein Umbau vor Ort konkret gelingen? Das haben das Wuppertal Institut, die Emschergenossenschaft/Lippeverband sowie MUST innerhalb des Projektes „Lebenswerte Straßen, Orte und Nachbarschaften“ – (kurz “LesSON”) untersucht. Gefördert wurde das Vorhaben vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit den VertreterInnen der jeweiligen Stadtverwaltungen, der Kommunalpolitik und der Zivilgesellschaft wurden seit dem Sommer 2020 Lösungen für eine zukunftsgerechte Umgestaltung des „Neuen Graben“ in Dortmund und der “Lothringer Straße” in Gelsenkirchen diskutiert. MUST hat auf Basis der Diskussionsergebnisse in den beiden Städten Gestaltungskonzepte für die Straßen erarbeitet. Diese zeigen, wie die Straßen zu lebenswerten Orten mit hoher Aufenthaltsqualität transformiert werden können, die sowohl den Folgen des Klimawandels gerecht werden als auch die Voraussetzungen für die Verkehrswende schaffen.

Dortmund und Gelsenkirchen haben sich mit den Projektergebnissen beim Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen beworben. Am 11. März 2022 prämierte die Jury insgesamt acht Einreichungen – darunter auch die des “Neuen Graben” und der “Lothringer Straße”!

Aus dem Juryrapport zum Konzept für die Lothringer Straße in Gelsenkirchen: „Die Jury lobt die umfassende Neuverteilung der Flächen sowie den konsequenten gestalterischen Duktus, die zu einer neuen Qualität als Familienstraße führen. Der Platz für den motorisierten Verkehr wird deutlich reduziert, es werden großzügige und differenzierte Grünelemente eingeplant, die zu einer deutlichen Verbesserung des Mikroklimas beitragen. Die gestalterische Einbeziehung der Kita und Zuordnung der Spielflächen hier ist sinnvoll. Auch die Möglichkeit zur Errichtung von Balkonen an bestehenden Wohnanlagen durch neue „Vorgärten“ ist beispielgebend. Es entsteht ein vielfältig nutzbarer Straßenraum mit hoher Aufenthaltsqualität und bedeutsamen klimatischen Funktionen. Lediglich die künftige Führung als Einbahnstraße wird weiterhin kritisch bewertet. (…) Die Jury sieht in der Umplanung der Lothringer Straße einen sehr ambitionierten Beitrag mit großer Vorbildfunktion für eine Vielzahl ähnlicher Quartiersstraßen hin zu mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität und einer hohen Klimaresilienz.“

Aus dem Juryrapport zum Konzept für den Neuen Graben in Dortmund: „Der Entwurf skizziert eine zukunftsweisende und konsequente Umgestaltung des öffentlichen Raums in einem urbanen Wohnquartier. Der öffentliche Raum soll mutig umgestaltet werden, so dass die Hälfte der planerisch vorhandenen Stellplätze entfallen und die Flächen für andere Nutzungen zur Verfügung gestellt werden sollen. So wird Raum geschaffen für Maßnahmen zur Anpassung des Quartiers an die Folgen des Klimawandels, indem Flächen entsiegelt werden und mehr Grün ins Quartier gebracht wird. Die Wohn- und Aufenthaltsqualität wird dadurch merklich steigen. Zugleich werden auch Ansätze zum Beitrag zu einer Mobilitätswende entwickelt, indem die Flächen für die Nahmobilität erweitert und Stellplätze für Fahrräder geschaffen werden. (…) Das Projekt hat eine hohe Vorbildfunktion für ähnliche Straßenräume.“

Beide Städte können in den kommenden Monaten auf Grundlage der Prämierung einen Städtebauförderantrag stellen. Das ebnet den Weg dafür, dass die im Sommer 2020 entstandene Idee einer „Lebenswerte Straße“ in einigen Jahren Wirklichkeit werden kann.

Weiterführende Informationen zum Projekt und zur Auszeichnung sind in den nachfolgenden Links zu finden.

Projekthomepage
www.lebenswerte-strasse.de

Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“
www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/zukunft-stadtraum

LesSON
https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/907

LesSON II
https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/1908

  • Web Redactie
  • März 2022

PROJEKTDreifache Innenentwicklung

MUST wurde gemeinsam mit Quaestio Forschung und Beratung sowie STELLWERK vom Region Köln/Bonn e.V. beauftragt, Strategien und Lösungswege zur Mobilisierung von Innenentwicklungspotentialen durch eine „Dreifache Innenentwicklung“ in der Region zu entwickeln. Diesem integrierten Entwicklungsprinzip entsprechend, soll eine dichte und gemischte Innenentwicklung (im Sinne einer kompakten Stadt der kurzen Wege) immer auch mit einer Ergänzung und Qualifizierung des Grüns sowie mit einer Erhöhung der klimaschonenden Mobilitätsoptionen kombiniert werden, um die möglichen negativen Folgen baulicher Verdichtung von vornherein zu minimieren. Das zentrale Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit Akteur:innen aus der Region, Lösungswege für den Umgang mit Hemmnissen bei der „Dreifachen Innenentwicklung“ zu entwickeln sowie mehr Verständnis und Akzeptanz für deren Anwendung zu schaffen. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse und die Umsetzbarkeit der identifizierten Lösungswege sollen 2022 an vier konkreten Fallbeispielen (Reallaboren) in der Region überprüft und anschließend in ein „Praxishandbuch für eine dreifache Innenentwicklung“ einfließen, das den regionsangehörigen Kommunen und weiteren Interessent:innen zur Verfügung gestellt wird.

  • Web Redactie
  • November 2021